Der Harz kann ruhig. Muss er aber nicht. Wir haben euch ein paar Sachen rausgesucht, bei denen es höher, schneller oder einfach ein bisschen wilder wird. Klettern, fliegen, fahren, springen.
Granit, Sandstein, Kalk, Porphyrit, Grauwacke: Der Harz ist eines der schönsten Kletterreviere Norddeutschlands – mit genug Fels für Anfänger bis Fortgeschrittene.
458,5 Meter Hängebrücke, rund 100 Meter über dem Rappbodetal. Drüberlaufen, Aussicht mitnehmen oder gleich mehr wagen: GigaSwing, Megazipline, Aussichtsturm, Kino. Festes Schuhwerk hilft. Höhenangst eher nicht.
Wildwasser auf der Oker. Unterhalb der Okertalsperre wird die Oker zur Wildwasserstrecke: rund 2 km lang, Schwierigkeitsgrad III–IV und laut Harzwasserwerke eine der anspruchsvollsten Strecken Norddeutschlands. Befahrbar nur, wenn das Kraftwerk Wasser ablässt. Also vorher Zeiten checken. Helm auf. Los geht’s.
Sommerrodelbahn auf dem Hexentanzplatz: 1.000 Meter Strecke, 9 Steilkurven, 4 Sprünge und bis zu 40 km/h. Du bestimmst das Tempo selbst. Mutige fahren schneller. Kluge bremsen rechtzeitig.
Gleitschirm oder Motorschirm, Tandemflug oder Rundflug im Trike. Das Paracenter fliegt im Harz seit 1987, gestartet wird am Airfield Stapelburg und nur bei passendem Wetter. Vorher anmelden. Luft macht eben, was sie will. Täglicher Flugbetrieb bei geeigneter Wetterlage, Tandemflüge an der Winde und Motorschirmtrike-Rundflüge ab 25 Minuten.